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Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Liebe Schwestern und Brüder in Christus,

der 20. Februar 2010 ist ein wichtiger Tag für alle in unserem Weltdorf, besonders aber für jene unter uns, die sich verpflichtet haben, die Frohe Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit zu leben. Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit wird zum ersten Mal gefeiert, nachdem ihn die 192 Mitgliedstaaten der UNO bei ihrer General-Versammlung im November 2007 einstimmig angenommen haben.

Wir laden Sie ein und bitten Sie, mit Ihren Mitgliedern das beiliegende Gebet für diesen Tag zu beten. Das Gebet haben die Mitglieder der Kommission des USG/UISG-Sekretariats für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung in Rom zusammengestellt. Sie träumen davon, dass alle Gottgeweihten der ganzen Welt nicht nur an diesen Tag denken, sondern auch mit unseren Brüdern und Schwestern in der ganzen Welt beten.

Das Gebet baut auf den Grundsätzen der Katholischen Soziallehre auf. Es wurde so verfasst, dass es den verschiedenen kulturellen Gegebenheiten angepasst werden kann, was dem eigenen Schatz an Liedern und Kunst entspricht. Auch die in den Lokalgemeinschaften, Konventen... verfügbare Zeit wurde berücksichtigt.

Wir empfehlen, dieses Gebet auch in den Pfarreien, Schulen, Kollegien, Universitäten und anderen Gruppen einzusetzen, wo die Kongregationen das tun können. Senden Sie bitte dieses Gebet auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wo immer Sie können.

Dieser Tag lädt uns auch ein, uns bei unseren Regierungen einzusetzen und sie an ihre diesbezüglichen Pflichten zu erinnern. Was diesen Einsatz betrifft, war sich die UNO-Generalversammlung bei der Einführung dieses Tages bewusst, dass es weltweit mehr Anstrengung braucht, um die Armut zu überwinden, allen angemessene Arbeit zu verschaffen, Gleichberechtigung der Geschlechter, Zugang zum sozialen Wohlbefinden und zur Gerechtigkeit für alle zu sichern.

Was die Rechenschaft unserer Regierungen betrifft, gilt Folgendes: Beim Beschluss Des Welttags der sozialen Gerechtigkeit haben sich die Regierungen verpflichtet, Rahmenbedingungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene zu schaffen, um die soziale Gerechtigkeit, d. h. eine „Gesellschaft für alle“ zu erreichen. Sie verpflichteten sich auch, gerechte Verteilung der Einnahmen und besseren Zugang zu den Vorräten durch die allseitige Gleichstellung und Gleichberechtigung zu fördern. Was hat Ihre Regierung getan, um diese Verpflichtung zu erfüllen? Wird dieser Tag überhaupt auf nationaler Ebene gestaltet?

Dieses Jahr und besonders am Welttag der sozialen Gerechtigkeit antworten wir mit konkreten Aktionen, Träumen und Hoffnungen. Edward Schillebeeckx sagte einmal: „Was eine/r allein träumt, bleibt ein Traum, was du mit anderen träumst, kann Wirklichkeit werden. „Lasst uns in 2009 gemeinsam träumen von einer gerechteren Welt, damit sie durch unseren Einsatz und unser Gebet verwirklicht wird.

Grüsse und Frieden Ihnen allen.

Kommission für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung
der USG/UISG - Sekretariat